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Wurstverarbeitung

Top-Themen in der Industrie

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Dry Ager auf der IFFA

Top-Themen im Handwerk

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14. – 19. Mai 2022 Frankfurt am Main Jetzt informieren

Relevant und zukunftsorientiert: Die Top-Themen der IFFA 2019

Die IFFA ist der Ort, um zu zeigen und zu diskutieren was die Branche aktuell bewegt und welche Themen in die Zukunft weisen. Im Fokus des breiten Angebots und des fachlichen Austausches stehen die Top-Themen „optimierte Produktion“, „Ressourceneffizienz“, „Food Safety“,„digitale Lösungen“ sowie „Food Trends“.

Top-Themen Industrie

Optimierte Produktion

Maschine auf der IFFA

Unternehmen der Fleisch- und Lebensmittelwirtschaft können durch optimal aufeinander abgestimmte Produktionsabläufe Zeit, Ressourcen und Kosten sparen. Bei der Neubeschaffung steht die Gesamtanlageneffektivität immer mehr im Fokus aber auch in Bestandsanlagen schlummern Potenziale, die es zu heben gilt.

Lösungen zur Minimierung organisatorischer Verluste, die durch Rüsten, Warten, Reinigen und Produktwechsel entstehen, sind die Stellschrauben, um die Produktionszeit so hoch wie möglich zu halten und damit die Effizienz zu steigern. Für eine optimierte Produktion sind Robotik- und Automatisierungslösungen gefragt, die in den einzelnen Stufen der Wertschöpfung eingesetzt werden können. Modulare Anlagenkonzepte erlauben ein Höchstmaß an Flexibilität und intuitive Bediensysteme sorgen für reibungslose Abläufe.

Mehr lesen im Fachartikel "IFFA 2019 - optimierte Produktion mittels Digitalisierung"

Ressourceneffizienz

Maschine auf der IFFA

Technisch werden bereits zahlreiche Lösungen geboten, die dabei helfen, Energie, Wasser und Rohstoffe effizient einzusetzen oder einzusparen. Energieeffiziente Antriebe, optimierter Drucklufteinsatz, verringerter Wasserverbrauch im Herstellungs- und Reinigungsprozess oder die Nutzung von Prozesswärme - das alles und viel mehr beeinflusst die Energiebilanz positiv und senkt die Produktionskosten.

Bei den Verpackungen steht die Materialeinsparung im Fokus. Für nachhaltige Verpackungen ist nicht nur das Folienmaterial entscheidend, sondern auch dessen Verarbeitung. So kann man auf modernen Verpackungsmaschinen die Verarbeitungsparameter des Folienmaterials sehr präzise und flexibel einstellen.

Mehr lesen im Fachartikel "Wege zu mehr Nachhaltigkeit in der Fleischwirtschaft"

Food Safety

Maschinen zur Fleischverarbeitung auf der IFFA

Lebensmittelsicherheit hat in der Fleischwirtschaft oberste Priorität. Der Schutz des Konsumenten und sein berechtigter Anspruch auf Qualität und Haltbarkeit durch optimalen Produktschutz müssen sichergestellt sein. Maschinen im Hygienic Design sind selbstverständlich und werden stetig optimiert. CIP Verfahren (Cleaning in Place) werden weiterentwickelt, um überdimensionierte Reinigungsprozesse zu vermeiden. Spezielle CIP Sensoren zeigen an, ob gereinigt werden muss. Kontroll- und Inspektionsmaßnahmen im gesamten Verarbeitungs- und Verpackungsprozess bieten zusätzliche Sicherheit.

Mehr lesen im Fachartikel "Brennpunktthema Food Safety Technologien für mehr Lebensmittelsicherheit"

Innovative Verpackungslösungen leisten einen entscheidenden Beitrag zum Schutz des Rohstoffes Fleisch: Insbesondere das Verpacken unter Schutzgas sorgt für eine möglichst lange Haltbarkeit ohne Qualitätsverlust. Verpackungen schützen nicht nur vor äußeren Einflüssen. Sie verhindern auch den Verlust von Aroma und Feuchtigkeit. Moderne Verpackungsmaterialien greifen „aktiv“ in das physikalisch-biologisch-chemische Geschehen ein.

Mehr lesen im Fachartikel "Verpackung im Fokus"

Digitale Lösungen

Maschine auf der IFFA

Wichtige Teilaspekte der digitalisierten Produktion sind bereits Realität. Maschinen werden mit Sensoren, Funkmodulen und Messgeräten ausgestattet, deren Daten helfen, die Produktion zu überwachen und Prozesse zu optimieren. So übertragen intelligente Sensoren kabellos Messdaten über den Zustand einer Maschine per App. Damit werden

Wartungsarbeiten nicht nur vorhersehbar und damit planbar, sie können auch von überall angestoßen werden. Hauptziele der Digitalisierung sind optimale Produktionsabläufe, Steigerungen der Effizienz, Transparenz und Flexibilität. Die intelligente Fabrik ("smart factory") der Zukunft beherrscht komplexe Abläufe perfekt, ist resistent gegen Ausfallzeiten und kann jederzeit auf Änderungen im Produktionsprozess reagieren.

Die Trends bei Gewürzen, Ingredienzien, Zusatzstoffen und Hüllen

Gewürze auf der IFFA

Die Hersteller von Gewürzen und funktionalen Mischungen bieten ihren Partnern aus Fleischerhandwerk und Fleischwarenindustrie maßgeschneiderte Gesamtlösungen und Konzepte, um Innovationen anzuregen und zu fördern. Dabei gibt es Trends, die sich schon seit Jahren halten, wie etwa Clean Labelling, neuerdings auch „Clear Labelling“ genannt: Der nicht immer leicht zu erfüllende Wunsch der Verbraucher nach Transparenz und einer gewissen Naturbelassenheit der Produkte. Für die Hersteller, die sichere Produkte in gleichbleibend hoher Qualität liefern möchten, keine einfache Herausforderung. Dies gilt auch für Produkte mit einem zusätzlichen gesundheitlichen Nutzen, allen voran Fleischerzeugnisse und Snacks mit hohem Protein- oder Ballaststoffgehalt. Der Megatrend BBQ ist seit einigen Jahren ungebrochen und macht auch in den Wintermonaten kaum noch Pause. Dementsprechend steigt der Bedarf an passenden Marinaden und Würzmischungen, die gleichzeitig auch die aktuelle Nachfrage nach Ethno-Food, Street-Food und „Pulled Meat“ aufgreifen.

Mehr lesen im Fachartikel: "Die Trends bei Ingredienzien, Zusatzstoffen und Hüllen"

„Für die Hersteller von Gewürzen und funktionalen Mischungen ist die IFFA von besonderer Bedeutung. Ganz gleich ob man Trends setzen oder sich über Trends informieren möchte – an der IFFA kommt man nicht vorbei.“

Dr. Markus Weck, Hauptgeschäftsführer, Fachverband der Gewürzindustrie

Top-Themen Handwerk

Digitale Lösungen und Effizienzsteigerung

Touch Display eines Automaten auf der IFFA

Vor dem Hintergrund starker Auslastung müssen im Fleischerhandwerk ungenutzte Effizienzpotenziale erschlossen werden. Dazu gehört zum Beispiel Arbeitsabläufe zu überprüfen und zu vereinfachen. Eine weitere Maßnahme ist die Investition in moderne Technik und digital unterstützende Technologien.

Besonders große Chancen erhoffen sich Fachleute vom Einzug des digitalen Wandels im Fleischerhandwerk. Dadurch können Unternehmensabläufe digital unterstützt werden, die bisher im klassischen Fleischer-Fachgeschäft weitgehend analog bearbeitet wurden. Dazu zählen digitale Lösungen für die betriebliche Eigenkontrolle einschließlich Dokumentation. Ähnliche, auf kleine und mittlere Unternehmen zugeschnittene Angebote, gibt es auch für die Büroorganisation. Betriebe können digital gestützte Dienstleistungen anbieten, die etwa eine Vorbestellung oder Lieferung von Lebensmitteln ermöglicht. Auch der Bezahlvorgang lässt sich elektronisch vielfach einfacher abwickeln.

Ein weiterer Ansatz wäre, neue digital gestützte Vertriebswege über externe Dienstleistungen zuzukaufen. Zum Beispiel ein externer Lieferdienst, der neben den Fahrradkurieren mit Thermoboxen auch das Bestellportal im Internet bereitstellt oder die Teilnahme an digitalen Wochenmärkten und Online-Lebensmittelmärkten.

Lesen Sie mehr im Fachartikel "Digitalisierung im Handwerk"

Food Trends – der Kunde im Fokus

Fleisch- und Wurstauslage

Erfolgreiches Fleischerhandwerk steht gleichermaßen für Tradition und Zeitgeist. Die beste Rezeptur ist eine Mischung aus klarer Kompetenz für Fleisch und Wurst, technologischem Background und neuen Ideen. Der Trend zu hervorragender Qualität im Fleischerhandwerk hält an. Das Handwerk setzt mit seinen Produkten auf die Abgrenzung vom Massenmarkt und die Verbraucher sind interessiert und fordern Transparenz ein.

Hochwertig statt durchschnittlich lautet ein Trend. Es geht um das Individuelle und Authentische, zum Beispiel um die regionale Herkunft der Tiere, außergewöhnliche Rassen oder besondere Aufzucht- und Fütterungsformen. Was für das Fleisch gilt, trifft auch auf die Wurst zu. Im Trend liegen klare und einzigartige Rezepturen getreu dem Motto „Weniger ist mehr“. Auch wenn der Begriff Convenience beim Kunden nicht nur positiv belegt ist, so sind schnell zuzubereitende Gerichte nach wie vor gefragt. Neu ist der Anspruch, dabei auch äußerst gut und gesund zu essen.

Innovative Metzger gehen neue Wege, um ihre Kunden zu erreichen, sei es zum Beispiel mit einem Foodtruck oder über alternative Vertriebskanäle wie Drive-In-Automaten oder Onlineshop. Und auch die Ernährungsgewohnheiten ändern sich: Neue vegetarische oder vegane Produkte kommen auf den Markt, viele Konsumenten verlangen nach Clean-Label-Lösungen und Bio-Produkten Darüber hinaus ist der Außerhaus-Verzehr weiterhin auf dem Vormarsch ebenso wie die Nachfrage nach besonders hochwertigem Fleisch.

Lesen Sie mehr zu den Food Trends im Fachartikel "Wer nicht mit der Zeit geht …"

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