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Ihre IFFA Updates

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Die Zukunft der Fleischwirtschaft geht uns alle an!

Das Thema Nachhaltigkeit ist in der Fleischindustrie ein Katalysator für Veränderungen und Innovationen. Politische Vorgaben und ernährungsbewusste Verbraucher bringen Erzeuger und Hersteller zum Handeln. Die fleischverarbeitende Industrie reagiert darauf mit technologischen Innovationen, aber auch mit grundsätzlichen unternehmerischen Bekenntnissen zu nachhaltigen Lösungen.

Vor dem Hintergrund des europäischen Green Deal und der Ernährungsgewohnheiten der Verbraucher*innen wird die hohe gesellschaftliche Relevanz der Fleisch- und Proteinwirtschaft deutlich. Industrie und Handwerk reagieren mit einer Vielzahl an optimierten Produktions- und Verpackungsmethoden sowie neuen Fleischalternativen auf das veränderte Konsumentenverhalten. Die IFFA (14. bis 19. Mai 2022) bildet diese Entwicklungen ab. Auf dieser Seite erhalten Sie einen kompakten Überblick zu den Top-Themen der Branche.

Top-Themen

Nachhaltige Fleischproduktion

Alternative Proteine

IFFA 2022

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NACHHALTIGKEIT

Nachhaltigkeit in der Fleischindustrie: Ein Katalysator für Veränderungen und Innovationen.

Megatrend Nachhaltigkeit in der Fleischindustrie

Die Betriebe der Fleisch- und Proteinwirtschaft erkennen die Zeichen der Zeit. Fortschrittliches Energiemanagement, höhere Automatisierung, umweltfreundliche Verpackungsmaterialien und regionale Produktion verändern die Industrie.

Klima- und Umweltschutz rücken in den gesellschaftlichen Fokus

Immer mehr Konsumenten interessieren sich für die Herstellungsweise der Produkte. Auch Recycling wird immer wichtiger.

  • 84 % der deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher sind Angaben zur umweltverträglichen Produktion auf Lebensmittelverpackungen sehr wichtig.
  • Auf eine regionale Herkunft achten bei Fleisch und Wurst 78 % der Befragten.
  • 71 % der deutschen Verbraucher*innen bevorzugen Verpackungen, die mit wenig Material auskommen.
  • 76 % aller Befragten einer Studie des Verpackungsherstellers Amcor erklären, dass sie mehr recyceln wollen und dass die Recyclingfähigkeit das wichtigste Nachhaltigkeitsmerkmal für Verpackungen sei.

Quellen:
BMEL-Ernährungreport
Handelsblatt.com
Amcor.com

Ressourcen- und Energiemanagement

Lebensmittelhersteller nutzen effiziente Technologien in der Produktion, beispielsweise für die Kühlung. Auch die Reinigung von Maschinen wird ressourcenschonender.

  • Optimierte Kälte- und Wärmepumpenlösungen können die Energieeffizienz beim Heizen und Kühlen bis zu 70 % verbessern.
  • Frequenzgeregelte Antriebe erzielen Energieeinsparung von bis zu 25%
  • Maschinen mit modernem Hygienic Design haben weniger Angriffsfläche für Schmutz und Keime und bewirken, dass das Reinigen weniger Wasser und Energie erfordert.

Mehr zum Thema: Nachhaltigkeit in der Fleischindustrie: Ein Top-Thema der IFFA 2022 (messefrankfurt.com)

Plastik, nein danke

Die Verpackung der Zukunft ist umweltfreundlich, sicher und haltbar. Laut Kunststoffstrategie sollen bis 2030 alle in der EU in Verkehr gebrachten Kunststoffverpackungen recycelbar oder wiederverwertbar sein. Die Industrie wendet sich nachhaltigen und ressourcenschonenden Alternativen und Verfahren zu:

  • Chemisches Kunststoff-Recycling
  • Monomaterialien: „Sortenreine“ Verpackungen für leichteres Recycling
  • Materialeinsparung (z.B. durch Nutzung von Schlauchbeutelfolien)
  • Kombiverpackungen mit drastisch reduziertem Kunststoffanteil (z.B. „Eco Bowl“)
  • Biobasierte Verpackungen
  • Smart Packaging

Mehr zum Thema: IFFA 2022: Die Verpackung der Zukunft ist umweltfreundlich, sicher und haltbar

Fleisch aus der Region

Eine starke Bindung an die regionale Landwirtschaft sowie die sozio-ökonomische Einbindung in regionale Strukturen kann das Fleischerhandwerk als Stärke für sich nutzen. Daraus ergeben sich sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile.

  • Regionale Produkte schonen die Umwelt durch kurze Transportwege.
  • Nachvollziehbare und transparente Lieferketten bauen Vertrauen bei Verbraucher*innen auf, insbesondere in Punkto Tierwohl.
  • Sicherung regionaler Strukturen durch die Betriebe des Fleischerhandwerks.
  • Familienbetriebe bieten feste Arbeits- und Ausbildungsplätze und sichern vor- und nachgela­gerten Unternehmen eine gute Existenz.

Mehr zur Lage des deutschen Fleischer-Handwerks

Ansprechpartner*innen der Organisationen

VDMA

Logo VDMA

Der Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen ist einer der größten von insgesamt 38 Geschäftszweigen im VDMA.

Mehr informationen über VDMA

Ansprechpartnerin

Deutscher Fleischerverband e.V.

Logo DFV

Der Deutsche Fleischer-Verband - abgekürzt DFV - ist der freiwillige Zusammenschluss der 15 Landesinnungsverbände des Fleischerhandwerks.

Mehr informationen zum Deutschen Fleischerverband

Ansprechpartner

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ALTERNATIVE PROTEINE

Mehr als nur ein Trend: Der Markt für vegetarische und vegane Produkte boomt mit zweistelligen Wachstumsraten.

Food Trend: Proteine der Zukunft

Der Trend geht zum bewussteren Konsum von Fleisch. Auf gewohnte Ernährungsmuster wollen viele dennoch nicht verzichten. Industrie wie Handwerk entwickeln deshalb immer perfektere pflanzliche Alternativen – der Markt für Fleischalternativen auf Pflanzenbasis oder aus Zellkulturen wächst rasant.

Ernährungsgewohnheiten in Deutschland 2021

Der Ernährungsreport aus dem Jahr 2021 zeigt die Trends beim Thema Essen und Einkaufen in Deutschland und bildet Entwicklungen ab. Aus den Ernährungsgewohnheiten der Verbraucher*innen resultieren die Anforderungen an die Nahrungsmittelbranche.

  • Der Verzehr von Fleisch und Wurst nimmt leicht ab: 26 Prozent der Befragten essen diese täglich oder mehrmals täglich. Das ist ein Rückgang von 8 Prozentpunkten gegenüber 2015 (2021). 
  • Der Anteil an Befragten, die sich vegetarisch ernähren, ist gegenüber dem Vorjahr von 5 auf 10 Prozent, der Anteil der Veganerinnen und Veganer von 1 auf 2 Prozent gestiegen (2021).
  • Mehr als die Hälfte der Deutschen (55 %) bezeichnete sich 2020 als Flexitarier*in – entscheidet sich also ganz bewusst für weniger tierische Lebensmittel auf dem Teller (2020).
  • Als Kaufgrund der Alternativprodukte wird die Neugier am häufigsten genannt (71 Prozent).
    Für 59 Prozent sind Tierwohl- bzw. für 54% Umweltgründe ausschlaggebend.
    71 % Neugier / 59 % Tierwohl / 56 % Geschmack / 54 % Klima bzw. Umwelt / 47 % Gesundheit
  • Eurobarometer-Umfrage April 2021: 1/3 der Europäer kaufen und essen weniger Fleisch

Quellen:

BMEL-Ernährungreport
Lebensmitteltechnik-online

Pflanzenbasierter Fleischersatz: Umsatz erreicht Rekordwerte

In den vergangenen Jahren haben die Ernährungswissenschaft und –wirtschaft enorme Fortschritte bei der Herstellung von pflanzenbasierten Fleischalternativen erzielt. Auch wirtschaftlich wird dieses Segment immer relevanter.

  • Laut Verband für Alternative Proteine BALPro ist der Umsatz von Alternativen für Fleisch und Wurst 2020 um 46 % gestiegen.
  • Für 2022 prognostiziert der Verband einen Umsatz von 480 Millionen Euro für pflanzlichen Fleischersatz und alternative Proteine in Deutschland.
  • Pflanzenbasierter Fleischersatz erzielte im europäischen Einzelhandel 2021 laut Daten von Euromonitor einen Umsatz von 2,3 Milliarden Euro – 19 % mehr als im Vorjahr.
  • Der weltweite Umsatz im Einzelhandel mit pflanzlichem Fleischersatz stieg auf 5,2 Milliarden Euro (+ 17 %).

Quellen:
Vegconomist.de

Fleisch aus Zellkulturen: große Neugierde bei Verbraucher*innen

In-vitro-Fleisch, auch kultiviertes Fleisch genannt, ist das Ergebnis von Gewebezüchtung aus Muskelstammzellen mit dem Ziel, Fleisch außerhalb eines lebenden Organismus synthetisch herzustellen. Eine neue Studie der Universität Osnabrück untersuchte das Potenzial bezüglich der Verbraucherakzeptanz.

  • Nur 32 % der Befragten haben bisher von In-vitro-Fleisch gehört.
  • Jedoch gaben 65 Prozent der Befragten nach einer Beschreibung eines In-vitro-Burgers an, sie würden ihn probieren. 50 % könnten sich vorstellen, ihn zu kaufen.
  • 47 % stimmten sogar zu, dass sie einen solchen Burger öfter anstelle herkömmlichen Fleischs nutzen wollen würden.

Quelle: Vegconomist.de

Ansprechpartner*innen der Organisationen

Verband für Alternative Proteinquellen e.V.

Logo Bal Pro

Der Bundesverband für Alternative Proteinquellen e.V. (BALPro) mit Sitz in Düsseldorf ist ein bundesweites Netzwerk aus Start-ups, etablierten Unternehmen und Lebensmittelexperten.

Mehr informationen über BALPro

Ansprechpartnerin

ProVeg e.V.

Logo Bal Pro

ProVeg International ist eine Ernährungsorganisation, die sich dafür einsetzt, das globale Nahrungsmittelsystem zu transformieren, indem tierische Lebensmittel durch pflanzliche und zellkultivierte Alternativen ersetzt werden.

Mehr informationen über ProVeg

Ansprechpartnerin

GFI Europe

Logo GoodFood Institute Europe

Das Good Food Institute Europe ist eine internationale NGO, die sich für ein nachhaltigeres, gesünderes und gerechteres Lebensmittelsystem durch Umstellung der Fleischproduktion einsetzt.

Mehr Informationen über Good Food Institute Europe

Ansprechpartner*innen

Veranstaltungsprogramm für Journalisten

  • Digitales Hintergrundgespräch für die Tages- und Wirtschaftspresse
    Donnerstag, 12.5.2022, 10 Uhr
  • Fotorundgang für Foto- und Filmmedien
    Freitag, 13.5.2022, 10:00 Uhr
  • Eröffnungszeremonie und anschließender Rundgang
    Samstag, 14.05.2022, 10:00 Uhr / IFFA Factory Bühne, Halle 11.1
    • Staatsminister Michael Boddenberg, Hessischer Minister der Finanzen
    • Stadträtin Stephanie Wüst, Dezernentin für Wirtschaft, Recht und Reformen der Stadt Frankfurt
    • Stadtkämmerer Dr. Bastian Bergerhoff, Dezernent für Finanzen, Beteiligungen und Personal der Stadt Frankfurt.
  • Cultured meat live cooking
    Montag, 16.5.2022, 14:30 Uhr / IFFA Factory Area
  • Special Presse Happy Hour (mit kleinem Buffet)
    Montag, 16.5.2022, ab 17 Uhr, Pressecenter
  • Möglichkeit zum Speed-Dating mit Verbänden aus dem Bereich der alternativen Proteine
    Dienstag, 17.5.2022, 9:30 - 11:00 Uhr
    zur Anmeldung
  • Presse Happy Hour
    Samstag bis Mittwoch, ab 17 Uhr, Pressecenter

Pressekontakte zur IFFA 2022

Sie haben eine Frage zur IFFA oder wollen mit einem Experten zu einem der Themen ein Interview führen? Wir arrangieren gerne einen Termin:

Antje Schwickart

Media Relations Referentin, Presse

Antje Schwickart

Susanne Brendle

Media Relations Referentin

Susanne Brendle